| 28.11.2011 Kinder und Kerzen im Blick - Tipps für eine sichere Adventszeit |
| Echte Kerzen verbreiten an Weihnachten mit ihrem warmen Schein besinnliche Stimmung, beleuchten Christbaum, Adventskranz und Gabentisch. Jedoch kann das faszinierende Flackern vor allem Kinder dazu verleiten, die Gefahren des Feuers zu vergessen. „Erwachsene sollten durch umsichtigen Umgang mit Feuer als gutes Beispiel vorangehen“, appelliert Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Weihnachtszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchwarnmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Ackermann. Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern: • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf. • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder (und auch Haustiere) nicht gelangen können. • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins! • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr. • In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht. • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher) bereit. • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112. • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch! |
| 21.11.2011 Online-Unterschriftenaktion des LFV Rheinland-Pfalz e.V. zum Erhalt der Zweckbindung der Feuerschutzsteuer und der bisherigen Strukturen der LFKS |
Bereits jetzt haben die Kommunen einen Antragsrückstau zur Beschaffung für die Feuerwehren von rund 50 Millionen Euro. Dies bedeutet einen Investitionsrückstau im Bereich der Feuerwehren von Rheinland-Pfalz von rund 140 Millionen Euro. „Schon vor diesem Hintergrund ist die jetzt bevorstehende Einsparmaßnahme für die Feuerwehren unvertretbar“ , betont Otto Fürst, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz. Weiter sagte er, dass diese Einsparung von Finanzmitteln genau in die falsche Richtung geht. Durch die Aufhebung der Zweckbindung und den Wegfall der Gelder wird sich die finanzielle Situation der gemeindlichen Feuerwehren weiter verschärfen. Dabei werden die Anforderungen im Brandschutz immer höher und letztendlich gehen die Einsparmaßnahmen zu Lasten der Sicherheit unserer Einsatzkräfte sowie der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig stehen nach einer Prüfung des Landesrechnungshofes auch die Strukturen der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in der politischen Diskussion. Hier sind deutliche Einschnitte in das bestehende Lehrgangsangebot zu erwarten, die in der Folge zu einer nicht akzeptablen Absenkung des Ausbildungsniveaus der rheinland-pfälzischen Feuerwehren führen werden. Zu diesen Themen hat der Landesfeuerwehrverband eine Resolution erarbeitet, die über eine Online-Unterschriftenaktion von einer breiten Masse der rheinland-pfälzischen Feuerwehrangehörigen, aber auch der Bürgerinnen und Bürger, mitgezeichnet und unterstützt werden kann. Diese Resolution, die Möglichkeit der Unterschrift und weitere Informationen finden Sie unter diesem Link: Resolution des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz e.V. zum Erhalt der Zweckbindung der Feuerschutzsteuer und der bisherigen Strukturen der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule |
| 26.09.2011 Einsatz Untere Grafschaft: Kaminbrand |
| Kurz vor 12 Uhr mittags wurde die Untere Grafschaft zu einem Kaminbrand nach Bengen gerufen. Beim Anzünden eines Ofens zog der Rauch dort nicht durch den Kamin weg, sondern durch das Wohngebäude. Durch die Einheit Bengen wurde das Gebäude mit dem Lüfter rauchfrei gemacht, nach einer halben Stunde waren alle Kräfte wieder eingerückt. |
| 09.09.2011 Einsatz Untere Grafschaft: Brennendes Holzlager |
| Gegen 5:30 Uhr war die Nacht für die Einsatzkräfte in der Unteren Grafschaft, d.h. Bengen, Birresdorf, Karweiler und Nierendorf, beendet. In Bengen brannte aus noch unklarer Ursache ein Lagerplatz für Brennholz. Das Feuer war schnell mit 2 Rohren unter Kontrolle gebracht, die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch, da man den Holzhaufen auf der Suche nach Glutnestern auseinander ziehen musste. Einsatzende war für die letzten Kräfte gegen 7:00 Uhr. |
| 12.08.2011 Einsatz: Gefahrstoffaustritt im Gewerbegebiet |
| Bei der Firma Schwegmann waren am frühen Freitagmorgen 600 Liter der leicht brennbaren Chemikalie Butylacetat aus einem Tank ausgelaufen. Die Kanalisation blieb unversehrt, das ergaben Messungen der Gefahrstoff-Spezialisten. In derselben Nacht wurden bei derselben Firma gegen 3 Uhr 70 Holzpaletten geklaut. Polizei, Feuerwehr und Firmen-Geschäftsführer Sebastian Schwegmann vermuten einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen. "Am Donnerstagabend war der Tank noch unversehrt", sagte Schwegmann. "Das hat mir unser Mitarbeiter aus der Produktion bestätigt. Man würde die Chemikalie außerdem auch stark riechen." Rainer Kratz, Pressesprecher der Feuerwehr, sagte: "In Verbindung mit Wasser können gefährliche Dämpfe entstehen. Die Chemikalie ist außerdem schon bei 23 Grad Celsius entflammbar." Dass sich bislang noch unbekannte Täter an den Paletten zu je 9 Euro Wert bereichern wollten, darauf deutet auch der verbogene Zaun am Firmengelände hin. Der Trampelpfad in diesem Bereich außerhalb des Firmengeländes war stark niedergetreten. Vermutlich haben die Diebe die Paletten über den etwa 1,80 Meter hohen Zaun mit einem kleinen Laster fortgeschafft. 40 Feuerwehrleute waren im Gewerbegebiet Gelsdorf zur Stelle. Darunter Spezialisten für Gefahrstoff. 600 Liter der gefährlichen Chemikalie Butylacetat waren ausgetreten. Wie sie dabei den Tank mit der Chemikalie beschädigen konnten, sodass die Dichtung des Hahns beschädigt wurde und die Flüssigkeit austrat, ist noch nicht klar. "Der Tank stand nicht direkt neben den Paletten. Ich vermute, dass sie noch etwas anderes klauen wollten", meint Geschäftsführer Schwegmann. Seine Firma stellt chemische Hilfsmittel für die Lackindustrie und Druckereihilfsmittel her. Schwegmann alarmierte daher am Freitagmorgen um 9.15 Uhr Polizei und Feuerwehr. Letztere rückte mit 40 Einsatzkräften und zehn Wagen an, mit dabei waren auch Spezialisten für Gefahrstoffe aus Ahrweiler. Sie nahmen Messungen vor und überprüften die Kanalisation: Die Chemikalie konnten sie dort nicht mehr nachweisen. Sie war entweder bereits schon rückstandslos verdunstet oder gar nicht erst eingetreten. |
| 04.07.2011 Einsatz: Kaminbrand in der Oberen Grafschaft |
| Am späten Abend des 04.07.2011 wurden die Obere Grafschaft und die Drehleiter aus Ringen zu einem Kaminbrand nach Holzweiler-Esch gerufen. Dort hatte sich ein Kamin zugesetzt und stark erhitzt. Einrichtungsgegenstände mussten vom Kaminverlauf entfernt werden, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Diese Arbeiten mussten teilweise unter Atemschutz durchgeführt werden, da die Brandgase der Feuerstelle nun in die Wohnung strömten. Durch die Feuerwehr und später einen hinzugezogenen Schornsteinfeger wurde der Kamin mehrmals durchgezogen, bis dass die Temperatur wieder normal war und keine Gefahr mehr bestand. Im Einsatz waren für etwas über eine Stunde ca. 40 Einsatzkräfte der Einheiten aus Holzweiler-Esch, Gelsdorf, Eckendorf, Ringen und Vettelhoven. |
| 24.05.2011 Einsätze: Verkehrsunfall mit Folgebrand und Umweltschutzeinsatz |
| Am heutigen Dienstag wurde die Feuerwehr Grafschaft mit zwei Einsätzen konfrontiert: Kurz nach 14 Uhr wurde die Untere Grafschaft (Birresdorf, Bengen, Karweiler, Nierendorf) und der Tagesalarm (Ringen) zu einem Flächenbrand nach Verkehrsunfall in die Gemarkung Birresdorf gerufen. Auf einer Landstraße verunfallte dort ein Motorradfahrer, seine Maschine lag auf einer angrenzenden Wiese und geriet in Brand. Bei Eintreffen wurde der Fahrer bereits vom Rettungsdienst versorgt, und den Entstehungsbrand hatten Ersthelfer bereits abgelöscht. So konnte nach kurzer Nachkontrolle diese Einsatzstelle wieder verlassen werden. Für die Einheit Ringen war dies der zweite Einsatz an diesem Tag, um 12:30 Uhr war man durch die Leitstelle Koblenz bereits in den Innovationspark gerufen worden. Dort war auf einem Betriebsgelände ein Hydraulikschlauch eines Müllfahrzeuges abgeplatzt, das Öl war großflächig ausgetreten und drohte Kanaleinläufe und die Oberflächenentwässerung zu verunreinigen. Mittels Bindemittel wurde hier ein Damm aufgeschüttet und das Öl abgebunden. |
| 07.05.2011 Einsätze: Flächenbrände bei andauernder Trockenheit |
Wegen der anhaltenden Trockenheit steigt zunehmend die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Nach dem bundesweiten Waldbrand-Gefahrenindex ist für Teile des Kreises Ahrweiler für die kommenden Tage bereits die Stufe 4 (hohe Gefahr) der insgesamt möglichen 5 Stufen ausgerufen. Im Wald gilt generelles Rauchverbot. Offenes Feuer im Wald und im Umkreis von 50 Meter zum Wald sind verboten. Durch Funkenflug können trockenes Gras und Laub schnell in Brand geraten. Waldzufahrten müssen für Feuerwehr und Rettungskräfte freigehalten werden. Aber auch abseits des Waldes, auf den trockenen Wiesen, ist die Brandgefahr immens. In den Medien wurde in den vergangenen Tagen schon vermehrt darauf hingewiesen. Am heutigen Samstag musste die Grafschafter Feuerwehr demnoch in kurzer Zeit zweimal zu Flächenbränden in Eckendorf und nahe Gelsdorf ausrücken, unverständlicherweise jeweils aufgrund von Grünabfall- bzw. Plantagenabbränden, die sich aufgrund der Trockenheit unkontrolliert entwickeln konnten. Beide Brandstellen mussten aufwändig abgelöscht und gewässert werden, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Noch während die erste Einsatzstelle in Eckendorf abgearbeitet wurde, heulten erneut die Sirenen für den zweiten Brand nahe Gelsdorf. Hier wurde das Auffinden der Einsatzstelle zudem noch durch ungenaue Angaben erschwert, erst nach längerer Erkundungsfahrt wurde die Einsatzstelle aufgefunden. Bereits vor einem Monat, zu Beginn der ersten größeren Trockenperiode, war die Einheit Ringen zu einem Flächenbrand nahe des Waldrandes gerufen worden. Ursache dort war vermutlich eine achtlos weggeworfene Zigarette, ein in der Nähe arbeitender Landwirt hatte die Flammen glücklicherweise frühzeitig bemerkt und die Feuerwehr informiert. In allen Fällen war es wohl mehr ein glücklicher Zufall, dass keine größere Ausbreitung der Brände stattfinden konnte. Link zum Waldbrand-Gefahrenindex M-68 Link zu einer Pressemeldung der Kreisverwaltung Ahrweiler |
| 25.02.2011 Leitstelle startet Betrieb |
| Im Bereich der Gemeinde Grafschaft (Vorwahlgebiet 02641) wird die Notrufnummer 112 ab Freitag, den 25.02.2011, nicht mehr bei der Polizeiinspektion Ahrweiler auflaufen, sondern bei der Leitstelle Koblenz. Dort sitzen Leitstellendisponenten von Feuerwehr und Rettungsdienst, deren Fachausbildung und technische Ausstattung eine noch genauere Alarmierung geeigneter und notwendiger Rettungsmittel ermöglicht, als dies bislang der Fall war. Unter der 110 werden weiterhin die Experten der Polizei unmittelbar erreichbar sein. Die 19222, die teilweise noch im Rettungsdienst verbreitet ist, ist keine Notrufnummer, sondern eine vorwahlabhängige Servicenummer für Krankentransporte, die bei der Leitstelle nicht bevorzugt bearbeitet wird. Bei medizinischen Notfällen ist also auch die 112 unbedingt "erste Wahl"! |
| 23.02.2011 2 Wohnungsbrände beschäftigen Grafschafter Wehr |
| Am Mittwoch sorgten gleich zwei Wohnungsbrände in der Grafschaft für Aufregung. Morgens gegen halb Acht wurde die Obere Grafschaft zu einem Wohnungsbrand nach Esch gerufen. Dort stellte sich heraus, dass Teile einer Kücheneinrichtung in Brand geraten waren. Die Bewohnerin konnte das Feuer größtenteils löschen, durch die Feuerwehr wurden noch Brandnester ausgeräumt und das Gebäude belüftet. Hier konnte die Einsatzbereitschaft schnell wieder hergestellt werden. Um 12:30 heulten dann die Sirenen am anderen Ende der Gemeinde. Die Untere Grafschaft wurde mit einer starken Rauchentwicklung in einem Wohnhaus in Birresdorf konfrontiert. Nachdem mehrere Trupps unter Atemschutz das Gebäude durchsuchten, konnte ein Brand im Fußbodenbereich entdeckt werden, der dann auch schnell gelöscht werden konnte. Trotzdem konnte sich der Brand lange genug unbemerkt entwickeln, und für eine Rauchentwicklung sorgen, die das Gebäude wohl bis auf weiteres unbewohnbar macht. Ein Hund kam in dem giftigen Rauch ums Leben, Menschen wurden bei beiden Einsätzen nicht verletzt. In beiden Fällen war die Feuerwehr Grafschaft mit ca. 30 Kräften vor Ort. Die örtlich zuständigen Ausrückebereiche wurden jeweils durch die Tagesalarmgruppe der Bauhofmitarbeiter aus Ringen unterstützt. Zu den Schadenshöhen und Brandursachen kann die Feuerwehr keine Angaben machen. |
| 11.02.2011 112 kann europaweit Leben retten |
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| 10.02.2011 Einsatz Obere Grafschaft: PKW-Brand |
| Gegen 1:50 Uhr wurde die Nachtruhe der Einsatzkräfte in der Oberen Grafschaft für ca. eine Stunde unterbrochen. Auf einem Parkplatz nahe Gelsdorf stand ein dort abgestellter PKW in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte den Brand, teilweise unter Schaummitteleinsatz, streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab und öffnete das Wrack mittels Rettungsschere, um der Polizei die Spurensicherung zu ermöglichen. |
| 01.02.2011 Feuerwehr auf dem Frühlingsfest in Gelsdorf |
An beiden Tagen wird sich unsere Feuerwehr dort mit ihrer Technik präsentieren, um ca. 15:00 sind jeweils Schauübungen geplant. Näheres zu dieser Veranstaltung unter: www.fruehlingsfest-gelsdorf.de |
| 19.01.2011 Neues Fahrzeug: HLF 10/10 für die Einheit Ringen |
Ein paar Eckdaten zu dem Neuzugang:
Eine ausführlichere Fahrzeugseite im Bereich "Technik" folgt! |
| 10.01.2011 Oldtimer aus Bengen als Kalendergirl |
Große Augen machte kürzlich ein Mitglied der Bengener Löschgruppe, als er während eines Einkaufbummels einen Feuerwehrkalender entdeckte. Das Deckblatt des vom Korsch Verlag herausgegebenen Kalenders zeigte unerwartet einen alten Bekannten. Das "Leichte Löschgruppenfahrzeug" auf Mercedes L 1500 S, Baujahr 1943, wurde noch bis in die 90er Jahre von der Löschgruppe Bengen zum Mannschaftstransport genutzt, und durch den Förderverein unterhalten. Diese gelungene Aufnahme vor dem Hintergrund des Bengener Mühlenbergs entstand am 01.02.1987 durch den bekannten Fahrzeugfotografen Udo Paulitz. |
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